Projekte & ihre
Träger - Runde 4
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Wertvoll
Das
Projekt Wertvoll soll Mädchen zwischen 10 und 13 Jahren
ermöglichen sich und ihre Körper als wertvoll zu
erleben. In dem Projekt können die Mädchen eigene
Werte entwickeln, sich von gesellschaftlichen Werten abgrenzen
bzw. diese kritisch wahrnehmen und diskutieren. Die Mädchen
sollen befähigt werden ihre Körper anzunehmen, gesellschaftlichen
Zwängen standzuhalten und körperliche Veränderungen
anzunehmen und lernen damit umzugehen.
Das Projekt Wertvoll bietet hierzu verschiedenen Themenkomplexen:
Körperbewusstsein, Ernährung, medizinische Information, gesellschaftliche
Schönheitsideale, Kosmetik und Wohlfühlen.
Die
Mädchen sollen durch das Projekt die Möglichkeit
zum Austausch und zur Informationsgewinnung in einem geschützten
Rahmen haben.
Jugendzentrum Umkirch e.V.
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Die
Wertstoffsammlung
"Es
dreht sich doch nur alles um Gewalt oder Sex." (Torch)
Das Öffentliche
Leben in den Medien wird geprägt durch Hochglanzwerbewelt
und Pseudo-Superstar-Klatsch. Gleichzeitig sind die Medien
jedoch ein großer Einflussfaktor in unserer Gesellschaft
und tragen einen großen Anteil an der Bildung von Werten.
Mit der Wertstoffsammlung wollen wir Jugendliche anregen, selbst
Meinungen zu bilden und das Medium Hörfunk für die
eigene Wertekommunikation zu nutzen. In Radiosendungen erklärt
die Jugendredaktion, welche persönlichen und gesellschaftlichen
Werte für sie wichtig sind und in Zukunft wichtig sein
sollen. Je nach Thema der Sendungen wird mit anderen Jugend-Verbänden
zusammengearbeitet. Zusätzlich werden in Workcamps Kommunikationsmethoden,
wie Interviewtechnik trainiert.
Radio
free FM in Zusammenarbeit mit dem Stadtjugendring Ulm e. V.
www.wertstoff.freefm.de
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„Mädchenarbeit
im Spannungsfeld der Generationen“
Die
Zeiten von lila Latzhosen und für Gleichberechtigung kämpfenden
Frauen auf der Straße scheinen vorbei. Als eine Errungenschaft
der frauenpolitischen Bewegung wurde schließlich 1991 die geschlechtsspezifische
Arbeit mit Mädchen und Jungen gesetzlich im KJHG verankert.
Mädchenarbeit ist seither vielerorts (mehr oder weniger gut)
als fachlicher Standard in der Jugendhilfe etabliert. Dennoch wird
sie immer wieder infrage gestellt.
Was muss Mädchenarbeit in modernen Zeiten bieten und wie muss
sie zeitgemäß aussehen? Was bedeutet heutzutage eigentlich
Mädchen-Sein?
Das Projekt der LAG Mädchenpolitik Baden-Württemberg setzt
genau an dieser Auseinandersetzung an. Zusammen mit 7 Aktionsgruppen
in Baden-Württemberg begibt sie sich auf die Suche nach damaligen
und heutigen Leitbildern der Mädchenarbeit, prüft frühere
und moderne Lebensbedingungen des Mädchen- und Frau-Seins. Sie
befragt junge und alte Pädagoginnen, auch Studentinnen, nach
deren Handlungsmotiven und Prinzipien in der Mädchenarbeit.
Unterschiedliche Methoden und Zugänge ermöglichen innovative
Dialoge zwischen den Generationen. Ein vielschichtiges Bild aktueller
Anforderungen und Herangehensweisen der Mädchenarbeit entsteht.
Die LAG Mädchenpolitik bündelt die Projektergebnisse und
stellt sie der Mädchenarbeit zur Verfügung.
LAG
Mädchenpolitik
www.lag-maedchenpolitik-bw.de
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„Leben
auf gepackten Koffern“
Ihre Eltern kamen irgendwann von weit her nach Esslingen, der Arbeit
wegen. Sie kamen mit oder wurden hier geboren. Sie sind jung, sie
leben hier.
Aber sind sie auch hier daheim? Zwischen Welten, zwischen Werten.
Mit einem Fuß da, mit dem anderen dort. Ein Leben auf gepackten
Koffern. Das hat für die Jugendlichen Auswirkungen auf Freundschaften
und Beziehungen, auf Ausbildungsverhältnisse, auf Sprachkenntnisse,
auf alles eigentlich. Was ist für sie Liebe? Wie denken sie über
Ehre? Darüber erzählen die Jugendlichen an diesem Abend
selbst.
Leben auf gepackten Koffern ist ein Projekt der Landesstiftung Baden
Württemberg und findet unter der Trägerschaft des Jugendbüros
Esslingen (KJR) statt.
KJR Esslingen
www.kjr-esslingen.de
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„Geschichtswerkstatt KZ-Außenlager“
Die Jugendgeschichtswerkstatt
der Falken erarbeitet mit jungen Menschen die Geschichte der Außenlager des elsässischen
KZ Natzweiler.
Exkursionen zu Gedenkstätten und Gespräche mit Zeitzeugen
konfrontieren Jugendliche mit dem KZ-System im nationalsozialistischen
Deutschland.
Die Jugendlichen lernen rechtsextreme Argumentationsmuster zu durchschauen
und verständigen sich über eine gemeinsame Wertebasis.
Ausgehend von verschiedenen Formen des Gedenkens an die nationalstialistischen
Verbrechen verarbeiten die Jugendlichen ihre Erfahrungen bei der
Gestaltung eines Mahnmals für jüdische Zwangsarbeiter in
Zusammenarbeit mit der Geschichtswerkstatt Filderstadt.
Beim Brückenschlag zur Gegenwart erproben die Jugendlichen ihre
moralische Urteilskraft an heute aktuellen Themen wie Terrorismus,
Todesstrafe, Enttabuisierung der Folter.
SJD – Die
Falken
www.sjd-falkenbw.de
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„Steinwürfe
im Glashaus - Politisches Jugendkabarett als Wertekommunikation
Jugend und Werte.
Viel wird darüber philosophiert, aber selten
in aller Öffentlichkeit von jenen die es unmittelbar betrifft.
Wagen wir also das Experiment und geben jungen Menschen eine Bühne,
auf der sie frei von pc., aber niemals jenseits der Menschenwürde
alles (Alles? Alles!) zeigen können, was sie von sich selbst,
den anderen, dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest halten.
Eine Gruppe möglichst verschiedener junger Menschen wird deshalb
in den nächsten Monaten ein freches, witziges und nachdenkliches
Kabarettprogramm produzieren und möglichst oft und medienwirksam
aufführen. Ganz nach dem Motto: Wer Glashäuser nicht will,
der hebe den ersten Stein und achte auf die Scherben.
Ridaf Reutlingen gGmbH
www.ridaf.org
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„Projekt
Wertelabor“
Was geht und
was nicht geht in einem Jugendhaus zeigt sich sowohl in den Regeln
und Normen, wie in den Rahmenbedingungen, und in den
Persönlichkeiten der Menschen, die das Jugendhaus beleben.
In diesem Projekt geht es darum zu zeigen,
- wie der je eigene Blick geschärft werden kann darauf, wie
Werte Hand und Fuß, Strukturen und Leben bekommen und
- wie man darüber miteinander in Austausch kommen kann
Wie in einer
Laborsituation werden Werte herausdestilliert, analysiert, künstlich miteinander in Beziehung gesetzt, und diejenigen Werte
vervielfältigt, die es Wert sind, ausgebaut zu werden.
Im Brennpunkt steht die Frage: Welche Werte sind bei uns im Jugendhaus
zuhause?
Sowohl die Jungen
und Mädchen, die im Jugendhaus ein und aus
gehen, wie auch die hauptberuflichen MitarbeiterInnen, und die externen
MedienpädagogInnen sind Teil des Projektes und geben ihre Blicke
frei zum Austausch.
Am Ende steht
die Reflexion mit allen - und die Befähigung,
Werte im Jugendhaus miteinander zu verhandeln.
Akademie der
Jugendarbeit Baden-Württemberg e.V.
www.jugendakademie-bw.de
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„Selber
machen bildet -
Selbstorganisierte Jugendarbeit als Brutkasten für Lebenskompetenzen“
Offene Jugendarbeit
im Landkreis Biberach ist vor allem durch Selbstorganisation der
Jugendlichen geprägt. Häufig ist den Engagierten selbst
nicht klar, was sie leisten und welchen Wert die Arbeit für
sich und für das Gemeinwesen hat. Auch in der Öffentlichkeit
wird ein Jugendtreff häufig nur registriert, wenn es Probleme
gibt.
Mit dem Projekt „Selber machen bildet“ möchten
wir die Jugendliche in der Offenen Jugendarbeit anregen, sich mit
dem eigenen Engagement und dem Wert des selbstorganisierten Treffs
auseinanderzusetzen und entdecken, welche "Werte" sie für
sich und ihren Raum definieren und welche „Kompetenzen“ durch
das Engagement gestärkt werden. Durch Interviews mit älteren
Jugendlichen und Erwachsenen, die sich „früher“ in
der Offenen Jugendarbeit engagiert haben, soll erlebbar gemacht werden,
welche Kompetenzen einen Wert für`s Leben haben.
Geplant ist,
dass das Projekt „Selber machen bildet“ in
mehreren Gemeinden umgesetzt wird. Abhängig von den Interessen
der Engagierten vor Ort wird ein Kurzfilm, eine Powerpointpräsentation
oder eine Fotodokumentation entstehen. Die „bildhaften“ Dokumentationen
werden der Öffentlichkeit präsentiert und mit Verantwortlichen
in der Gemeinde diskutiert.
Das Projekt wird
in Zusammenarbeit von Stadtjugendring Laupheim e.V.; Kreisjugendreferat,
Jugend Aktiv e.V. und Bürgerstiftung
Lebensqualität Burgrieden e.V. umgesetzt.
Kreisjugendreferat Biberach
SJR Laupheim
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Sturm & Klang
Was ist Sturm & Klang?
„
Sturm & Klang“ ist ein globalisierungskritisches Jugendfestival.
An einem Samstag im Frühjahr 2007 werden Workshops zu verschiedenen
Themen und Live-Musik mit drei passenden Bands hintereinander und
miteinander verbunden stattfinden.
Das Projekt
Das Projekt „Sturm & Klang“ besteht in der thematischen
Erarbeitung, der organisatorischen Vorbereitung und der praktischen
Durchführung des Festivaltages. Die Projektgruppe umfasst Jugendliche
und auch einige junge Erwachsene. Im Vorfeld werden Kooperationen
mit Schulen, einzelnen LehrerInnen und außerschulischen Bildungsträgern
auf- bzw. ausgebaut.
Warum Sturm & Klang
Die weltweiten Veränderungen der letzten 15 Jahre haben bei
vielen Menschen, insbesondere auch bei Jugendlichen, den Eindruck
hinterlassen, dass die Dinge nicht mehr durchschaubar und auch nicht
mehr steuerbar sind. Wo Orientierung schwer fällt, ist Engagement
auf dem Rückzug. Und in einer Gesellschaft, in der Spaß als
oberste Maxime gepriesen wird, rückt Nachdenken und sich für
sich und andere Einsetzen in den Hintergrund.
Ziele und Inhalte
Ziel des Projektes und des Festivals ist es deshalb, Nachdenken und
Spaß haben miteinander zu verbinden. Jugendliche sollen dazu
motiviert werden, sich mit den weltweiten Problemen, ihren Ursachen
und ihren Folgen auseinander zu setzen und sich im Rahmen ihrer Möglichkeit
gemeinsam mit anderen einzumischen.
Die Workshops werden dazu Informationen anbieten, aber gleichzeitig
auch Raum für gemeinsame Diskussion und für die Erarbeitung
eigener Sichtweisen geben.
Kulturverein Nepomuk e.V.
SJR Reutlingen
www.sturmundklang.net |
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